Einbruch-/Perimeterschutz

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Einbruch-/Perimeterschutz 2016-12-21T10:19:00+00:00

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slide1Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind technische, heute ausschließlich elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen.
Eine Einbruchmeldeanlage soll durch Abschreckung Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindern, im Notfall hilfeleistende Dienste (Polizei, Sicherheitsdienst etc.) benachrichtigen, die Aktionszeit von Dieben, Räubern usw. minimieren, die unmittelbare Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen alarmieren, helfen, einen Einbruch oder Überfall zu rekonstruieren.

Setzen Sie auf unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Projektierung von hochwertigen und falschalarmsicheren Einbruchmeldeanlagen. Moderne Anlagen kombinieren ebenfalls Zutrittskontroll- und Videoüberwachungsfunktionen. Somit handelt es sich in der Regel um integrierte Sicherheitstechnik.

Funktionsprinzip und Arten
Bei der heute sich überwiegend im Einsatz befindlichen Bus-Technik werden z.B. alle Melder über 2 Adernpaare angeschlossen, wobei das eine Paar die Datenleitung darstellt und das andere zur Stromversorgung einiger besonderer Melder oder Endgeräte dient. Bei gemeinsamer Masse sind auch 3 Adern ausreichend. Ebenso gibt es Bus-Systeme, die vollkommen VdS-Konform mit nur 2 Drähten arbeiten. Diese Technik ermöglicht an einer dünnen Leitung eine Vielzahl von Meldern anzuschließen. Die Konfiguration der EMA/ÜMA erfolgt meist über einen PC, der über eine serielle oder parallele Schnittstelle angeschlossen wird. Jedem Melder wird dabei eine ID zugewiesen und bei Bedarf auch ein hinweisender Text oder eine Definition des Melders. Über die Datenleitung fragt die computergestützte Anlage nun in regelmäßigen Zyklen den Zustand der alarmgebenden Einheiten ab. EMA / ÜMA, die nach dem Prinzip der Funktechnik arbeiten, funktionieren wie Bus-Anlagen, nur dass die Verkabelung durch Funk ersetzt wird. Heutige Anlagen arbeiten im 433 oder, moderner und zuverlässiger, im 868 MHz-Bereich. Heutige Melder haben eine Lithium-Batterie, welche die Stromversorgung für mindestens 3 Jahre sicherstellt.
Tritt ein Alarmfall ein, werden bei allen Technologien je nach Anforderung und Programmierung verschiedene Reaktionen ausgeführt, indem diverse Endgeräte, wie z.B. Wählgeräte, Alarmübertragungseinrichtungen, Signalgeber, Kameras etc., angesteuert bzw. ausgelöst werden.

Einbruchmeldeanlagen (EMA) dienen der Erkennung und Meldung von Einbrüchen
Überfallmeldeanlagen (ÜMA) dienen der manuellen Auslösung eines Überfallalarms durch das Opfer während oder nach eines Überfalls

Durch eine im Vorfeld gute Projektierung unter Berücksichtigung aller Umgebungseinflüsse sowie der Organisation sind Falschalarme in der Regel nicht zu erwarten. Ebenfalls ist bei der Auswahl des Systems auch auf eine gute Falschalarmsicherheit zu achten. Fragen Sie uns, wir helfen gerne.

Die meisten modernen Einbruch- und Überfallmeldezentralen (EMZ/ÜMZ) unterstützen jedoch auch die Funktionen einer ÜMA, so dass EMA und ÜMA problemlos kombiniert werden können. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Überfallfunktionen auf einer gesonderten Meldergruppe läuft, da hier besondere Maßnahmen bzgl. der Alarmierungzu ergreifen sind. Ebenfalls lassen sich bei kleineren Anlagen, z.B. im Wohnbereich, problemlos Rauchmelder (z.B. nach EN54) anschließen, so dass keine weitere Technik notwenig ist. Eine Überfallmelder- und Rauchmeldegruppen sowie die Sabotagegruppen sind ständig in Betrieb.

Die Einbruchmeldeanlagen nach VdS dürfen erst beim Verlassen der Räumlichkeiten scharfgeschaltet werden. Um Falschalarme zu vermeiden gibt es in Deutschland das Prinzip der Zwangsläufigkeit. Diese stellt sicher, dass eine Scharfschaltung nur dann erfolgen kann, wenn sich alle Melder im richtigen Zustand (Normalzustand) befinden. Weiterhin wird hierdurch gewährleistet, dass ein Betreten der überwachten Räume nur nach Rücknahme der Scharfschaltung (Unscharfschaltung) möglich ist.

Funk-Anlagen arbeiten meistens nach dem Prinzip der Verzögerung und können auch über das Bedienfeld von innen scharfgeschaltet werden.

Bei allen Anlagen sind die Zentralen mit Akkumulatoren ausgestattet, welche die Stromversorgung bei Ausfall des 230-Volt-Netzes sicherstellen müssen.

Melder und Überwachungsumfang

Alarmmelder dienen der Alarmauslösung und werden in drei Gruppen unterteilt:

Automatische Melder

  • Aktive Glasbruchmelder (Fenster, Vitrinen, Türverglasungen)
  • Aktive Alarmgläser (Verglasungen der Fassade/Außenhaut)
  • Lichtschranken (Fensterfronten, Flure, Außenbereich)
  • Körperschallmelder (Wertbehältnisse)
  • Bewegungsmelder (Passiv: Infrarot und aktiv: Ultraschall, auch Mikrowelle)
  • Kapazitive Melder (Tresorschränke)

Manuelle Melder

  • Geldscheinkontakte (Kassen)
  • Überfallmelder (Kassen-, VdS-, Waffenräume)
  • Überfalltretleisten (Kassen)

Elektromechanische/-magnetische Melder

  • Schließblechkontakte, Riegelschaltkontakte (Türen)
  • Magnetkontakte, Reedkontakte (Fenster, Türen)
  • Alarmtapeten (Wände)
  • Passive Glasbruchmelder (Fenster, Türverglasungen)
  • Akustische Glasbruchmelder, Veränderungsüberwachung des Schalls bei Glasbruch

Außenhautüberwachung: Hierbei wird besonderer Wert auf die Erkennung eines Eindringens von Außen in das Objekt gelegt (Fenster, Türen, Wände, Boden)
Fallenüberwachung: Dieser Typ der Überwachung soll einen Eindringling im Inneren des Objektes feststellen, z. B. mit Hilfe von Bewegungsmeldern

Signalgeber:
Je nach Art des zu überwachenden Objektes werden optische oder akustische Signalgeber eingesetzt, um einen Einbruch oder Überfall zu signalisieren.

Wählgerät:
In den meisten Fällen ist es erwünscht oder sogar vorgeschrieben, einen eingetroffenen Ernstfall unmittelbar an hilfeleistende Stellen zu übermitteln. Dies erfolgt in der Regel über das Telefonnetz oder das GSM-Netz an einen Sicherheitsdienst oder eine damit beauftragte Sicherheitszentraler.

Videospeicher:
Videospeicher zeichnen Videosequenzen oder Einzelbilder im Moment des Alarmfalles auf. Je nach Art und Konfiguration wird auch eine bestimmte Zeitspanne vor und nach dem Alarm gespeichert.

Alarmierungsarten:
Als Alarmierungsarten stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, je nach Alarmart kommen diese zum Einsatz. So wird in der Regel bei einem Überfall- oder Panikalarm ein stiller Alarm ausgelöst. Dass heißt, dass lediglich das Wählgerät den Alarm als Externalarm übermittelt, jedoch keine akustischen oder optischer örtlichen Alarmgeber als Internalarm oder Externalarm angesteuert werden.

Scharfschaltung
Damit eine Alarmanlage aktiv wird, muss sie zuerst scharf geschaltet werden; hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die je nach Bedarf und Hersteller zum Einsatz kommen.
Neben der üblichen Scharfschaltung mit Hilfe eines speziellen, elektromechanischen Schlosses und Schlüssels stehen moderne Technologien zur Verfügung, wie z. B. vollständig elektronische Geräte. Nennenswert sind hier elektronische Schlüssel, die ohne Batterie mit einer Induktionsspule arbeiten und die berührungsfreie Aktivierung ermöglichen. Auch elektronische Karten im Kreditkartenformat sind möglich. Auch eine Scharfschaltung durch die Eingabe eines Codes auf einer speziellen Tastatur ist möglich, sowie der Fingerabdruck. Je nach Bedarf und Sicherheitsstufe können auch mehrere Varianten kombiniert werden, z. B. Codeeingabe und elektronischer Schlüssel.

Sabotage
Entgegen dem allgemeinen Filmgeschehen sind moderne Alarmanlagen sehr gut gegen Sabotage gesichert. Die einzige Möglichkeit, eine Alarmanlage zu sabotieren, ist ihre Manipulation im unscharfen Zustand.

Alarmanlage - Zaun - SicherheitFreilandüberwachungssysteme (Perimetersicherung) sind spezielle Überwachungs- und Detektionssyteme im Außengelände zur Erkennung potentieller Täter bereits beim Überschreiten einer Grundstücks- oder Sicherungsgrenzegrenze. So besteht die Möglichkeit, entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können, noch bevor Schaden entsteht oder sich der Täter den gefährdeten Personen oder schutzbedürftigen Objekten nähern kann.

Die Investitionen für einen hochwertigen Freilandsensor zahlen sich durch die Reduzierung von Diebstahl und Beschädigung sowie Vermeidung von Personenschäden schnell aus. Die Überwachungsqualität wird erhöht bei gleichzeitig verringertem Personaleinsatz.

Freilandsensoren sind Umgebungsbedingungen ausgesetzt, die bei der Innenraumüberwachung völlig unbekannt sind. So müssen beispielsweise extreme Temperaturen, Regen, Schnee, Tiere, seismische Effekte, Geländeeigenheiten oder Fahrzeugverkehr berücksichtigt werden. Dabei gilt es, sowohl eine hohe Detektionswahrscheinlichkeit zu erzielen, als auch die Rate von unerwünschten Meldungen möglichst niedrig zu halten – beides Größen, die für die Akzeptanz und das Vertrauen in die Freilandsicherungtechnik entscheidend sind.

Die Überwindungssicherheit ist ein weiterer wichtiger Faktor. So sind verdeckt installierte Sensoren schwerer zu überwinden und seltener das Ziel von Vandalismus. Täter erkennen häufig nicht einmal, dass sie ein überwachtes Gelände betreten. Andererseits stellen sichtbare, auffällige Sensorsysteme oder intelliegnte Zaunsysteme gleichzeitig eine Abschreckung für potentielle Täter dar. Volumetrische Sensorsysteme wiederum bilden ein großes, unsichtbares Detektionsfeld, welches nur schwer zu überbrücken ist.

Videotechnik ist ein weiteres wichtiges Element der Freilandüberwachung. Sie werden zur Verifikation von Meldungen eingesetzt und ermöglichen so, zwischen echten Alarmen und Täuschungsalarmen bzw. technischen Alarmen zu unterscheiden. Die Bestimmung der tatsächlichen Meldungsursache ist die Voraussetzung für die Beurteilung der Lage und das Ergreifen von Gegenmaßnahmen, insbesondere wenn es sich um ein abgelegenes Gelände handelt, bei dem Interventionen von Wachpersonal oder Polizei mit hohen Kosten verbunden sind.

In Kombination mit einem Gefahrenmanagementsystem und einem Einruchmeldesystem zur intelliegenten und ausfallssicheren Steuerung erreichen Sie einen „Rundum-Schutz“, den es schwer zu überwinden gilt.

Systeme für die Freilandüberwachung

Die richtige Wahl der Technologie hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der vermeintlichen Bedrohung und dem geforderten Schutzniveau; der Wirksamkeit des Sensortyps bei der erwarteten Bedrohung; Umgebungsbedingungen und Gelände; Kosten des Sensors im Vergleich zu Alternativen; die Gesamtkosten über die Lebensdauer des Sensors. Die von uns angebotenen Sensortechnologien lassen sich in vier Gruppen einteilen: volumetrische Sensoren, Zaunsensoren, Videosensorik und überwachte Hindernisse.

Volumetrische Sensoren erzeugen ein dreidimensionales Detektionsfeld, durch das ein Eindringling erfasst wird. Da das Feld nicht sichtbar ist und der Sensor auch verdeckt installiert sein kann, kann der Täter den Sensor nur schwer umgehen. Unempfindlich gegenüber den meisten Umgebungsbedingungen werden diese Sensortypen häufig in Bereichen eingesetzt, wo nur wenig oder keine befugte Bewegung durch eigenes Personal stattfindet, die zu unerwünschten Meldungen führen kann.

Sensoren für die Zaun- oder Mauerüberwachung werden an der zu überwachenden Struktur befestigt. Sie melden Einbruchversuche, wenn der Täter in einen Detektionsbereich eindringt bzw. wenn er Vibrationen oder Körperschall durch Überklettern, Unterkriechen oder Durchschneiden erzeugt. Ebenfalls sind bereits komplette Systeme erhältlich.

Ein Videosensorsystem verwandelt eine herkömmliche Kameraanlage in ein leistungsfähiges Überwachungssystem, indem es das Kamerabild auf unbefugtes Eindringen überwacht. Gleichzeitig erlaubt es die sofortige Meldungsverifikation und damit eine schnelle Entscheidung, ob es sich um einen echten Alarm oder einen Täuschungsalarm handelt.

Eine Laserüberwachung erfolgt als Vorhang oder Flächenüberwachung. Durch intelligente Technik und Sensorenist diese nahezu falschalarmsicher. Ebenfalls beites sich diese Technik bei schwierigen Umgebungsbedingunegn an, da diese sehr individuell einstellbar ist und sich den Bedingungen anpasst.